Marktanalyse

Ein Automobilzulieferer wollte mehr über mögliche Konkurrenten in einem speziellen Produktsegment wissen. Ausgehend von einer umfassenden Recherche in Literatur- und Patentdatenbanken wurden die infrage kommenden Firmen ermittelt. Nach einer Eingrenzung auf denkbare Konkurrenten erfolgte die Recherche nach Firmendaten in Datenbanken und Geschäftsberichten und die Erstellung von Firmensteckbriefen. Informationen über die Produkte dieser Firmen und deren Werkstoffeigenschaften wurden aus relevanten Quellen zusammengetragen und in Form von Produktesteckbriefen zusammengestellt. Daneben wurden in das abschließende Dossier aktuelle Branchenkennzahlen eingebunden. Dem Auftraggeber liegt damit eine ausführliche Darstellung der aktuellen Marktsituation für sein individuelles Markt- und Produktsegment vor.

 

Recherche zum Stand der Technik

Ein Produzent wollte Inline-Skates mit einem neuartigen Bremsenkonzept entwickeln. Um eine Übersicht über die bereits verwendeten Bremsenkonzepte und die angemeldeten Patente zu bekommen, wurde eine umfassende Recherche in der internationalen Patentliteratur durchgeführt. Es wurden eine Vielzahl von Bremsenkonzepten gefunden. Das neue Konzept dieses Produzenten war noch nicht patentiert und konnte so ungehindert weiterentwickelt und eingesetzt werden.

 

Informationen aus Literaturdatenbanken

Vor der Einführung von bleifreien Loten in der Fertigungslinie einer Elektronikfirma wurde eine ausführliche Recherche mit den Schwerpunkten Verarbeitungsparameter und Eigenschaften der Lötverbindung durchgeführt. Diese Ergebnisse stellten eine wichtige Ergänzung zu den Informationen der Lothersteller dar und halfen Probleme bereits im Vorfeld auszuschalten.

 

Recherche in Literatur- und Faktendatenbanken

Die numerische Vorausberechnung des Bauteilverhaltens ist in vielen Bereichen Stand der Technik. In der Karosserieentwicklung wird u.a. das Verformungsverhalten der Längsträger im Crash simuliert. Dabei ist es wichtig, möglichst genaue Werkstoffkennwerte einzusetzen. Bevor teure und zeitaufwändige Werkstoffuntersuchungen durchgeführt werden, erfolgt eine Recherche in Literatur- und Faktendatenbanken. Die Recherchen zeigen schnell und kostengünstig welche der gesuchten Kennwerten vorhanden sind. Damit werden teure Werkstoffuntersuchungen minimiert oder vermieden.

 

Firmenrecherche - Konkurrenzüberwachung

Ein Hersteller von Sonnenschutzverglasungen läßt regelmäßig gezielt die Patentveröffentlichungen von 2 Konkurrenzfirmen überwachen. Ebenso werden die Patentanmeldungen auf den Gebieten Sonnenschutzverglasung und Glasbeschichtungen mit reflektierenden und phototropen Eigenschaften überwacht. Dadurch werden Konkurrenzentwicklungen ebenso erkannt wie neue Verfahren, für die eine Lizenz erworben werden könnte. Auch die Überwachung der eigenen Patentansprüche ist damit möglich.

 

Sachrecherche in Patentdatenbanken

Eine Recyclingfirma benötigte eine Industriewaschanlage für kontaminierte Bleche. Randbedingungen: geschlossener Kreislauf des Reinigungsmittels, Einhaltung der Emissionsgrenzen, Durchsatz. Es war die Frage zu klären, ob es bereits ein Konzept für eine Anlage dieser Art gibt oder ob eine Neuentwicklung nötig ist. Die Recherche in der internationalen Patentliteratur ergab Hinweise auf eine einsatzfähige Anlage und deren Hersteller. Durch Erwerb der Lizenz dieser Anlage konnte eine wesentliche Kosteneinsparung gegenüber einer Neuentwicklung erzielt werden. Außerdem konnte die Anlage mehrere Monate früher in Betrieb gehen.

 

Normendatenbanken

Bei einem Hersteller von Karosserieteilen sollten für eine Aggregategruppe Aluminiumprofile verschweißt werden. Die Qualitätssicherung benötigte daher Standards für die Beurteilung der Schweißverbindungen. Eine Suche in den Normendatenbanken lieferte die gültigen EN- und DIN-Normen. Über das zuständige Fachinstitut wurden die relevanten Merkblätter und Richtlinien beschafft. Damit konnte diese Firma Vorschriften für die Prüfung der Schweißnahtqualität erstellen. Die Qualität der Schweißverbindungen wurde wesentlich verbessert.

 

Das Projekt MatNet Thesaurus

Im Rahmen eines EU-Projekts sollten Expertendatenbanken verschiedener Materialgesellschaften über einheitliche Stichworte suchbar gemacht werden. Dazu wurde von uns eine ausführliche Aufstellung relevanter werkstofflicher Fachbegriffe in der Form eines Thesaurus mit hierarchischer Ordnung erarbeitet. Dieser MatNet- Thesaurus stellt eine nutzerfreundliche Suchhilfe dar. Eine Anwendung auf andere technische Datenbanken mit werkstofflicher Ausrichtung ist ebenso möglich.

Hier können Sie die vollständige Veröffentlichung aus „Advanced Engineering Materials“ 11/2003 herunterladen: Download PDF

 

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iub Ingenieurbüro Dr. Ursula Bayerlein
Tel: 08151 - 4463171

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